Crafty “stuff” ….

Not being able to be outdoors brings out the Suzie Homemaker in me every winter. HOWEVER, my “old” knitting addiction showed up again about 1.5 years ago. I admit I’m powerless and I gladly submit to this addiction. 🙂 My stash of yarn has increased dramatically and will – along with my sewing projects- keep me busy.

Here’s what I have worked on during the last weeks.

Currently this cowl is on my needles. Made of Merino and Mohair yarn. I must say I really love knitting it. Got a little ways to go, but it is fun to knit and so lightweight, soft and I am sure it will keep my neck warm this winter.

Cowl

I have been knitting lots of socks during the last year and also bought a number of books about socks. Knitting them while watching TV relaxes me and keeps my mind off “things”.  This past year a lot of Hundertwasser yarn by Opal has been used, but also others.  They were welcome Christmas gifts for some lucky people this past Christmas.

Socks - yarn by Opal Hundertwasser

Socks

 

I did mention I enjoy sewing, too?  Well, here’s a simple beanie I made for a little girl I know. It is reversible jersey and fleece.

Beanie

 

Here’s the other side of it.

Beanie

 

Here’s a knitted one that made another little girl and her grandmother happy.

MĂŒtze

 

Until next time. 🙂

A new beginning – It’s only been two years!

Dear readers – should I still have any, 😉

I am horrible, just horrible …. no more promises about writing regularly. Still I find myself at the point of giving up blogging completely, but can’t really do it.

Today I decided just to use my blog  “randomly”.  I will stop my “The cats are in the house” blog and only use this one for everything that comes to mind. No promises about how often I will blog though.

Anyhow … here is to a new beginning (of my blog) and in this regard – a Happy New Year everyone! Enjoy your time here.

HNY2015

We were lucky to have snow as of Dec. 26th unlike the last few years and we got to enjoy some of the powdery white stuff.

Winter Wonderland

 

 

Die Queen hat uns nach Windsor eingeladen

In Windsor angekommen, konnten wir schon an der Flagge sehen, dass die Queen zu Hause war.  Überall in England sieht man derzeit die geschmĂŒckte Auslagen zum “Diamond Jubiliee” der Queen.  Auch wenn ich sonst mit Königinnen und Königen nichts am Hut hab, so muss ich sagen, egal ob Schweden oder England, wenn man erst mal dort ist, wird man doch angesteckt. Es war ein tolles Erlebnis.

Das Highlight des  wirklich viel zu kurzen Aufenthalts war die Parade bei Windsor Castle und als wir hörten, dass die Queen heute Soldaten ehrte, mussten wir natĂŒrlich zum Schloss. Gott sei Dank hatten wir unsere royalistische Freundin im Schlepptau, die den Weg kannte.

Als sich das Tor öffnete kamen Ă€ltere Soldaten in ihren Uniformen direkt auf uns zu, da wir bei ihrem Bus standen. Einer der alten Knaben streckte uns sogar die Zunge raus. Ich hab es gefilmt. Unsere royalistische angehauchte Freundin stand kurz vor dem Herzinfarkt und schwelgte so richtig in dem Erlebnis. “Dass ich das erlebe, mein Herz!” Ehrlicherweise muss ich sagen, uns erging es nicht anders. 😉

Windsor
The Queen was home to invite us for a cup of tea!

(Bilder bitte 2 Mal anklicken, dann kommt ihr zu großen Ausgabe)

Wir Drei wĂ€ren die perfekten Paparazzi fĂŒr solche Angelegenheiten. Aber wir dachten zu spĂ€t daran unsere Bilder an die Tratschpresse zu verkaufen. 🙂 Schon schick, wenn die Damen ihre HĂŒte und KostĂŒme prĂ€sentieren, nicht wahr? Die Herren sind auch nicht zu verachten in ihren Fracks und goldenen Ketten um den Hals. Wer das wohl war? Vielleicht war’s der BĂŒrgermeister von Windsor?

Neben der Queen auf ihrem SchlĂ¶ĂŸchen erforschten wir auch die örtlichen LĂ€den, vor allem Crabtree & Evelyn. Noch begeisterter bin ich, dass es in Deutschland einen Onlineshop gibt.Das hat wirklich Spaß gemacht an den verschiedenen DĂŒften zu schnuppern. Unsere Geldbörsen erleichterten sich um einige Pfunde (britische). Wir lernten dort auch eine wirklich nette VerkĂ€uferin kennen, die ursprĂŒnglich aus Italien kam und jetzt in England daheim ist.

Crabtree & Evelyn
Crabtree & Evelyn

Es gibt natĂŒrlich auch wie bei uns die ĂŒblichen TouristenlĂ€den.  Auch hier war alles darauf ausgerichtet mit dem KronjubilĂ€um der Queen Kasse zu machen.

Touristenshop in Windsor

Wie schon gesagt, mussten wir Windsor viel zu frĂŒh verlassen und weiterfahren. Bis zum nĂ€chsten Besuch bewacht Queen Victoria die Stadt.

Queen Victoria
Queen Victoria

Ich möchte anmerken, dass ich ĂŒber die Reise nicht chronologisch berichte, sondern Querbeet.  Bis zum nĂ€chsten Beitrag. Ich hoffe, ihr habt Spaß beim Lesen.

Wenn einer eine Reise tut

… dann hat er was zu erzĂ€hlen.

Wie wahr das doch ist, vor allem wenn ich ein Jahr nichts mehr im Blog erzÀhlt habe.  Das lag nicht daran, dass es nichts zu erzÀhlen gab, nein, keineswegs.

Es gibt in meinem Blog noch immer liebe Gartenfreunde aus alten Foren-und Blogzeiten, die trotz der RaritĂ€t meiner BetrĂ€ge, wenn ich dann mal etwas schreibe, auch zwischendurch gerne einen lieben Kommentar hinterlassen. Wenn sie gelegentlich noch nach mir schauen bzw. meinem Blog, schreiben sie mir sogar ein Mail, weil sie sich fragen, wo „man/Frau“ denn untergetaucht ist. 😉 Ganz besonders diesen Lesern möchte ich die schöne Reise nicht vorenthalten.

Ich hegte schon lÀnger den Wunsch, irgendwann an einer Gartenreise teilzunehmen. Professionell musste sie nicht organisiert sein, da ich liebe Menschen kenne, die dies wahrscheinlich besser können als jede professionelle Gartentourbegleiterin. Leider bekommt man aber zu bestimmten GÀrten nur sehr schwer Zugang.

Wie es das Schicksal wollte, wurde eine Gartenreise zu einem wirklich besonderen und begehrten Garten angeboten und meine Freundin brachte mich tatsĂ€chlich dazu, mich fĂŒr besagte Reise spontan zu gewinnen.  Das soll was heißen!  Wie es der Zufall so will, konnte noch eine liebe Gartenfreundin ĂŒberzeugt werden, an dieser Reise teilzunehmen. Wir waren das perfekte Team und es hat einfach alles gepasst. Auch die Teilnehmer der Busfahrt waren recht harmonisch. Es gab niemanden, der meinte, sich auf besondere Weise hervorheben zu mĂŒssen. Wir genossen alles, na ja, fast alles. Das Essen schlug ab und zu ganz schön auf den Magen. 🙂

Der Garten von Prince Charles –Highgrove– war das Highlight des Programms dieser Woche und was ist das ein toller Garten! Ein Wechselbad der GefĂŒhle von einem Gartenbereich in den nĂ€chsten!  Man geht in sich – weil man u. a.  auch nicht fotografieren darf (jedoch aus SicherheitsgrĂŒnden) – und konzentriert sich wirklich nur auf den Garten.  So viele Bereiche, die unruhigen Seelen Ruhe bieten. Mir gefiel die „stumpery“ im Woodlands Bereich besonders. Aber auch viele andere Bereiche beeindruckten mich sehr. Man spĂŒrt die Verbundenheit und den Einklang mit der Natur ĂŒberall.

Bilder kann ich euch aus den genannten GrĂŒnden daher leider nicht zeigen, aber ich kann euch das Buch „The Garden at Highgrove“ ans Herz legen. BĂŒcher oder Webseiten können die Neugierde wecken, wenn man dann jedoch in einem Garten steht, ist es etwas ganz anderes. Aber, was erzĂ€hl ich euch hier, das wisst ihr ja selbst. 😉  Es ist wirklich etwas Besonderes in diesen Garten eingeladen zu werden und nicht jeder hat die Chance Highgrove zu besuchen zu dĂŒrfen.  Es können sich zwar inzwischen auch Einzelpersonen auf eine Warteliste eintragen lassen, aber man muss geduldig sein. Man muss also nicht unbedingt mit einer Gruppe reisen um diesen Garten zu sehen.

Nach der Besichtigung mit unserer Reisegruppe spĂŒrte ich eine wirklich tiefe Dankbarkeit in mir und BestĂ€tigung, dass das, was ich in meinem Garten mache, richtig ist. Keine exotischen Pflanzen, die man haben muss, weil sie halt gerade „in“ sind, um dann mit anderen auf „gleicher Höhe“ zu sein, sondern einfach mein Garten, der mich zeigt als eine Person, die keinen Firlefanz oder OberflĂ€chlichkeit mag oder es anderen immer recht machen will.

Die Reise begann mit einem Gartenbesuch in Holland. Allerdings findet man diese Art Schaugarten auch bei uns. Es war aber ein guter Anfang fĂŒr die  Vorfreude auf die GĂ€rten, die nachfolgten und außerdem wollen wir ja nicht gleich so kritisch sein, wie wir es sonst sind, nicht wahr? 😉

 

GĂ€rten von Demen

Die Bilder bitte 2 Mal anklicken – dann bekommt ihr sie in grĂ¶ĂŸerer AusfĂŒhrung.

Als ersten englischen Garten besuchten wir Benington Lordship. Da hatte sich die Vorfreude auf England gelohnt! Ein auf zwei Seiten angelegtes Staudenbeet war mit seiner BlĂŒtenpracht so ĂŒberwĂ€ltigend.  Auch sonst gab es dort noch viel mehr zu sehen und zu bewundern.

 

Benington Lordship

Ein Besuch zu Abbey House Gardens stand unter anderem auch auf dem Program. Ein wirklich wunderschöner Garten mit einem ganz besonderen GĂ€rtnerehepaar, das sich der Freikörperkultur hingibt und auch so seinen Garten bearbeitet. Wir bekamen den Herrn des Hauses zu sehen, der in T-Shirt und unten ohne gĂ€rtnerte. Gerne half er meiner Freundin, als diese unbedingt den Namen eines Geraniums wissen wollte. (Es ging hier wirklich um ein Geranium, werte Leser.) 🙂  Er ließ sich sogar mit uns fotografieren.

 

Abbey House Gardens

Ist eure Neugierde geweckt? Dann werde ich euch demnÀchst gerne die restlichen GÀrten vorstellen, die wir besuchten.

 

 

 

GrĂŒn, grĂŒn, grĂŒn …

Im FrĂŒhling

Hier lieg’ ich auf dem FrĂŒhlingshĂŒgel:
Die Wolke wird mein FlĂŒgel,
Ein Vogel fliegt mir voraus.
Ach, sag’ mir, alleinzige Liebe,
Wo  d u  bleibst, dass ich bei dir bliebe!
Doch du und die LĂŒfte, ihr habt kein Haus.

Der Sonnenblume gleich steht mein GemĂŒte offen,
Sehnend,
Sich dehnend
In Liebe und Hoffen.
FrĂŒhling, was bist du gewillt?
Wann werd ich gestillt?

Die Wolke seh ich wandeln und den Fluss,
Es dringt der Sonne goldner Kuss
Mir tief bis ins GeblĂŒt hinein;
Die Augen, wunderbar berauschet,
Tun, als schliefen sie ein,
Nur noch das Ohr dem Ton der Biene lauschet.

Ich denke dies und denke das,
Ich sehne mich, und weiß nicht recht, nach was:
Halb ist es Lust, halb ist es Klage;
Mein Herz, o sage,
Was webst du fĂŒr Erinnerung
In golden grĂŒner Zweige DĂ€mmerung?
– Alte unnennbare Tage!

Eduard Mörike

dichternarzisse

Die Dichternarzissen – ich mag sie so gerne.

Unsere neue Gartenbank

Unser neuer Sitzplatz – wir haben ihn uns im Winter geschenkt mit Vorfreude auf schöne Abende im Sommer.

Tulpen

Wildtulpe

Je bunter, je besser. Im FrĂŒhling muss ich Farbe im Garten haben. Nach dem Grau des Winters ist das genau das Richtige.

Aber auch das ruhige GrĂŒn darf nicht fehlen. Die ersten Hostas sind da.  Da steht auch bald eine Fahrt zu Planwerk am Chiemsee an.

Hostas

 

Wir hatten wirklich unglaublich schönes Wetter bis vor ein paar Tagen. Wie schnell gewöhnt man sich an die warmen Sonnenstrahlen. Man vergisst, dass es ja eigentlich erst April ist. Die Tulpen und Osterglocken blĂŒhen. Pulmonaria blĂŒht in allen Beeten. Ich habe immer das GefĂŒhl, dass die GĂ€rtnerseele zum Leben erweckt wird. Hat man erst die Erde wieder unter den FingernĂ€geln gibt es kein zurĂŒck mehr. Endlich kann man wieder die abendlichen RundgĂ€nge durch den Garten machen um zu sehen, was uns als als nĂ€chstes erfreuen wird.

Der Wichtel genießt auch die Sonne.

Wichtel

Ich wĂŒnsche euch einen schönen FrĂŒhling!