In Windsor angekommen, konnten wir schon an der Flagge sehen, dass die Queen zu Hause war.  Überall in England sieht man derzeit die geschmückte Auslagen zum “Diamond Jubiliee” der Queen.  Auch wenn ich sonst mit Königinnen und Königen nichts am Hut hab, so muss ich sagen, egal ob Schweden oder England, wenn man erst mal dort ist, wird man doch angesteckt. Es war ein tolles Erlebnis.

Das Highlight des  wirklich viel zu kurzen Aufenthalts war die Parade bei Windsor Castle und als wir hörten, dass die Queen heute Soldaten ehrte, mussten wir natürlich zum Schloss. Gott sei Dank hatten wir unsere royalistische Freundin im Schlepptau, die den Weg kannte.

Als sich das Tor öffnete kamen ältere Soldaten in ihren Uniformen direkt auf uns zu, da wir bei ihrem Bus standen. Einer der alten Knaben streckte uns sogar die Zunge raus. Ich hab es gefilmt. Unsere royalistische angehauchte Freundin stand kurz vor dem Herzinfarkt und schwelgte so richtig in dem Erlebnis. “Dass ich das erlebe, mein Herz!” Ehrlicherweise muss ich sagen, uns erging es nicht anders. ;-)

Windsor

The Queen was home to invite us for a cup of tea!

(Bilder bitte 2 Mal anklicken, dann kommt ihr zu großen Ausgabe)

Wir Drei wären die perfekten Paparazzi für solche Angelegenheiten. Aber wir dachten zu spät daran unsere Bilder an die Tratschpresse zu verkaufen. :-) Schon schick, wenn die Damen ihre Hüte und Kostüme präsentieren, nicht wahr? Die Herren sind auch nicht zu verachten in ihren Fracks und goldenen Ketten um den Hals. Wer das wohl war? Vielleicht war’s der Bürgermeister von Windsor?

Neben der Queen auf ihrem Schlößchen erforschten wir auch die örtlichen Läden, vor allem Crabtree & Evelyn. Noch begeisterter bin ich, dass es in Deutschland einen Onlineshop gibt.Das hat wirklich Spaß gemacht an den verschiedenen Düften zu schnuppern. Unsere Geldbörsen erleichterten sich um einige Pfunde (britische). Wir lernten dort auch eine wirklich nette Verkäuferin kennen, die ursprünglich aus Italien kam und jetzt in England daheim ist.

Crabtree & Evelyn

Crabtree & Evelyn

Es gibt natürlich auch wie bei uns die üblichen Touristenläden.  Auch hier war alles darauf ausgerichtet mit dem Kronjubiläum der Queen Kasse zu machen.

Touristenshop in Windsor

Wie schon gesagt, mussten wir Windsor viel zu früh verlassen und weiterfahren. Bis zum nächsten Besuch bewacht Queen Victoria die Stadt.

Queen Victoria

Queen Victoria

Ich möchte anmerken, dass ich über die Reise nicht chronologisch berichte, sondern Querbeet.  Bis zum nächsten Beitrag. Ich hoffe, ihr habt Spaß beim Lesen.

… dann hat er was zu erzählen.

Wie wahr das doch ist, vor allem wenn ich ein Jahr nichts mehr im Blog erzählt habe.  Das lag nicht daran, dass es nichts zu erzählen gab, nein, keineswegs.

Es gibt in meinem Blog noch immer liebe Gartenfreunde aus alten Foren-und Blogzeiten, die trotz der Rarität meiner Beträge, wenn ich dann mal etwas schreibe, auch zwischendurch gerne einen lieben Kommentar hinterlassen. Wenn sie gelegentlich noch nach mir schauen bzw. meinem Blog, schreiben sie mir sogar ein Mail, weil sie sich fragen, wo „man/Frau“ denn untergetaucht ist. ;-) Ganz besonders diesen Lesern möchte ich die schöne Reise nicht vorenthalten.

Ich hegte schon länger den Wunsch, irgendwann an einer Gartenreise teilzunehmen. Professionell musste sie nicht organisiert sein, da ich liebe Menschen kenne, die dies wahrscheinlich besser können als jede professionelle Gartentourbegleiterin. Leider bekommt man aber zu bestimmten Gärten nur sehr schwer Zugang.

Wie es das Schicksal wollte, wurde eine Gartenreise zu einem wirklich besonderen und begehrten Garten angeboten und meine Freundin brachte mich tatsächlich dazu, mich für besagte Reise spontan zu gewinnen.  Das soll was heißen!  Wie es der Zufall so will, konnte noch eine liebe Gartenfreundin überzeugt werden, an dieser Reise teilzunehmen. Wir waren das perfekte Team und es hat einfach alles gepasst. Auch die Teilnehmer der Busfahrt waren recht harmonisch. Es gab niemanden, der meinte, sich auf besondere Weise hervorheben zu müssen. Wir genossen alles, na ja, fast alles. Das Essen schlug ab und zu ganz schön auf den Magen. :-)

Der Garten von Prince Charles –Highgrove- war das Highlight des Programms dieser Woche und was ist das ein toller Garten! Ein Wechselbad der Gefühle von einem Gartenbereich in den nächsten!  Man geht in sich – weil man u. a.  auch nicht fotografieren darf (jedoch aus Sicherheitsgründen) – und konzentriert sich wirklich nur auf den Garten.  So viele Bereiche, die unruhigen Seelen Ruhe bieten. Mir gefiel die „stumpery“ im Woodlands Bereich besonders. Aber auch viele andere Bereiche beeindruckten mich sehr. Man spürt die Verbundenheit und den Einklang mit der Natur überall.

Bilder kann ich euch aus den genannten Gründen daher leider nicht zeigen, aber ich kann euch das Buch „The Garden at Highgrove“ ans Herz legen. Bücher oder Webseiten können die Neugierde wecken, wenn man dann jedoch in einem Garten steht, ist es etwas ganz anderes. Aber, was erzähl ich euch hier, das wisst ihr ja selbst. ;-)  Es ist wirklich etwas Besonderes in diesen Garten eingeladen zu werden und nicht jeder hat die Chance Highgrove zu besuchen zu dürfen.  Es können sich zwar inzwischen auch Einzelpersonen auf eine Warteliste eintragen lassen, aber man muss geduldig sein. Man muss also nicht unbedingt mit einer Gruppe reisen um diesen Garten zu sehen.

Nach der Besichtigung mit unserer Reisegruppe spürte ich eine wirklich tiefe Dankbarkeit in mir und Bestätigung, dass das, was ich in meinem Garten mache, richtig ist. Keine exotischen Pflanzen, die man haben muss, weil sie halt gerade „in“ sind, um dann mit anderen auf „gleicher Höhe“ zu sein, sondern einfach mein Garten, der mich zeigt als eine Person, die keinen Firlefanz oder Oberflächlichkeit mag oder es anderen immer recht machen will.

Die Reise begann mit einem Gartenbesuch in Holland. Allerdings findet man diese Art Schaugarten auch bei uns. Es war aber ein guter Anfang für die  Vorfreude auf die Gärten, die nachfolgten und außerdem wollen wir ja nicht gleich so kritisch sein, wie wir es sonst sind, nicht wahr? ;-)

 

Gärten von Demen

Die Bilder bitte 2 Mal anklicken – dann bekommt ihr sie in größerer Ausführung.

Als ersten englischen Garten besuchten wir Benington Lordship. Da hatte sich die Vorfreude auf England gelohnt! Ein auf zwei Seiten angelegtes Staudenbeet war mit seiner Blütenpracht so überwältigend.  Auch sonst gab es dort noch viel mehr zu sehen und zu bewundern.

 

Benington Lordship

Ein Besuch zu Abbey House Gardens stand unter anderem auch auf dem Program. Ein wirklich wunderschöner Garten mit einem ganz besonderen Gärtnerehepaar, das sich der Freikörperkultur hingibt und auch so seinen Garten bearbeitet. Wir bekamen den Herrn des Hauses zu sehen, der in T-Shirt und unten ohne gärtnerte. Gerne half er meiner Freundin, als diese unbedingt den Namen eines Geraniums wissen wollte. (Es ging hier wirklich um ein Geranium, werte Leser.) :-)  Er ließ sich sogar mit uns fotografieren.

 

Abbey House Gardens

Ist eure Neugierde geweckt? Dann werde ich euch demnächst gerne die restlichen Gärten vorstellen, die wir besuchten.

 

 

 

Im Frühling

Hier lieg’ ich auf dem Frühlingshügel:
Die Wolke wird mein Flügel,
Ein Vogel fliegt mir voraus.
Ach, sag’ mir, alleinzige Liebe,
Wo  d u  bleibst, dass ich bei dir bliebe!
Doch du und die Lüfte, ihr habt kein Haus.

Der Sonnenblume gleich steht mein Gemüte offen,
Sehnend,
Sich dehnend
In Liebe und Hoffen.
Frühling, was bist du gewillt?
Wann werd ich gestillt?

Die Wolke seh ich wandeln und den Fluss,
Es dringt der Sonne goldner Kuss
Mir tief bis ins Geblüt hinein;
Die Augen, wunderbar berauschet,
Tun, als schliefen sie ein,
Nur noch das Ohr dem Ton der Biene lauschet.

Ich denke dies und denke das,
Ich sehne mich, und weiß nicht recht, nach was:
Halb ist es Lust, halb ist es Klage;
Mein Herz, o sage,
Was webst du für Erinnerung
In golden grüner Zweige Dämmerung?
- Alte unnennbare Tage!

Eduard Mörike

dichternarzisse

Die Dichternarzissen – ich mag sie so gerne.

Unsere neue Gartenbank

Unser neuer Sitzplatz – wir haben ihn uns im Winter geschenkt mit Vorfreude auf schöne Abende im Sommer.

Tulpen

Wildtulpe

Je bunter, je besser. Im Frühling muss ich Farbe im Garten haben. Nach dem Grau des Winters ist das genau das Richtige.

Aber auch das ruhige Grün darf nicht fehlen. Die ersten Hostas sind da.  Da steht auch bald eine Fahrt zu Planwerk am Chiemsee an.

Hostas

 

Wir hatten wirklich unglaublich schönes Wetter bis vor ein paar Tagen. Wie schnell gewöhnt man sich an die warmen Sonnenstrahlen. Man vergisst, dass es ja eigentlich erst April ist. Die Tulpen und Osterglocken blühen. Pulmonaria blüht in allen Beeten. Ich habe immer das Gefühl, dass die Gärtnerseele zum Leben erweckt wird. Hat man erst die Erde wieder unter den Fingernägeln gibt es kein zurück mehr. Endlich kann man wieder die abendlichen Rundgänge durch den Garten machen um zu sehen, was uns als als nächstes erfreuen wird.

Der Wichtel genießt auch die Sonne.

Wichtel

Ich wünsche euch einen schönen Frühling!

 

 

Finally I had a chance to work a little outdoors and though it was still a tad cold, I loved it. Took some time to take some pictures of what is blooming at the moment. Most of all I am so happy to see a pulmonaria blooming that a dear friend gave into my care last year. I take adoption seriously, when a dear garden friend gives something into my care.

The other “flowers” blooming indoors would like to say “hi”, too.

Mr. Benny

Ms. Leoni

Have a great week!

 

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… wishful thinking.

When it does come out, the wind is so cold that no one in his/her right state of mind will be outdoors to do much of anything in a garden. I am sooo jealous of all of you who are able to work outdoors. In my part of Germany the ground is still frozen. Tell me, I am impatient? Yesterday I stuck my finger into the ground, just to discover I couldn’t dig down into the ground very far. Does someone understand that my green thumb is REALLY itching? I am ready … enough books read, done enough sewing and what ever else.

I guess, I will keep looking at my garden books and the internet on my favorite site, make wish lists, though I am out of room to plant anything without giving up any more of the holy lawn.  My new garden bench is sitting in the car port and I visualize her being placed perfectly where I may watch the rose “Veilchenblau” which will hopefully take over the arch we set up for her the other year.

For now I will dream of geranium, sempervivum and all the other early signs of the garden year, colorful photos and the sun touching my soul.

Until then I will spoil our new kittens Benny and Leoni.

Have a great week!

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